Sydney- Tag 2

Moin, moin,

ein weiterer Tag ist angebrochen und es gilt, diesen für weitere Erkundungen zu nutzen. Das Wetter ist immer noch recht kühl und hin und wieder regnet es auch. Das ist aber auch kein Problem, da die Sehenswürdigkeiten alle recht nah beieinander sind und damit der Regen nicht allzu lang nervt. Aber es ist schon gegen Mittag und ich bin in China Town gelandet, schaue so um mich und sehe ein chinesisches Restaurant, das Yum Cha anbietet. Das ist ein chinesisches Frühstück, hat aber mit dem was wir darunter verstehen wenig zu tun. Ich habe das schon einmal in Berlin gegessen, dort aber Abends, wie das für uns normal ist. Denn es handelt sich um gegarte Speisen, Dim Sum, von denen man diejenigen bestellt, die man mag. Absolut lecker. Also nicht lange gewartet und rauf in das Restaurant. Ein riesiger Raum mit Platz für bestimmt 500 Leute. Da es schon etwas später war, gab es kein Problem einen Platz zugewiesen zu bekommen. Und schon ging es los. Zunächst kam der chinesische Tee, der einfach dazu gehört. Und dann ging es an die Auswahl der Speisen. Aber nicht pet Speisekarte. Die ganze Zeit liefen Angestellte mit fahrbaren Garküchen durch die Gänge und priesen ihre Gerichte an. Schnell habe ich etwas zusammengestellt und dann ging es los. Einfach lecker. Und irgendwann kam dann ein weiterer Wagen und hatte Hühnerfüsse im Angebot. Nun ja. Bislang hatte ich mit derlei Köstlichkeit noch keine Bekanntschaft gemacht. Da es aber eine chinesische Spezialität ist und ich in einem richtigen chinesischem Restaurant speiste, habe ich die Füße genommen. Sieht schon etwas merkwürdig aus. Wie kleine Hände. Aber es schmeckt gut, wenn es auch etwas mühsam mit Stäbchen zu essen ist, da man ständig kleine Knochen entfernen muss. Damit hatte ich dann neben dem Kängurufleisch bereits eine zweite Spezialität gegessen, die man nicht alle Tage hat. Fehlt nur noch das Krokodil- oder Alligatorfleisch. Aber was mir noch fehlte, war ein Nachtisch und der kam auch prompt angerollt. Ich habe mich für kleine Mango Pancakes und Mangopüree entschieden. Die richtige Wahl. Nach dem ausgedehnten Frühstück, es war schon gegen 15:00 Uhr, würde es Zeit für einen Spaziergang. Nicht weit von dem Restaurant fand ich dann den Eingang zu China Town. Und dort gab es gleich eine weitere chinesische Spezialität. Kleine gebackene Bällchen, die ähnlich wie Poffertjes schmecken, allerdings mit einem süßen Pürree gefüllt. Ok. Etwas ging noch. Also eine kleine Portion bestellt und wieder die richtige Wahl getroffen. Richtig lecker. 

Den Rest des Nachmittags bin ich dann durch die Stadt geschlendert, habe im Queen Victoria Building noch einen Flat White getrunken und eine Apfelkuchen gegessen und habe den Abend im Kino ausklingen lassen. 

Es war wieder ein schöner Tag und morgen wird es sicher auch wieder einer. 

Bis denne

Euer omongkosong