Sydney - Der Flug

Moin, Moin,

heute ging es dann los. Die Sachen waren schon gepackt und all zu viel ist es nicht. Da ich viel Reise, ist das Zusammenstellen der Reiseutensilien auch keine große Sache. 

Also ging es gegen Mittag zum Bahnhof in den Zug nach Hamburg. Ich hatte etwas mehr Zeit eingeplant, um nicht schon zu Beginn der Reise in Hektik geraten zu müssen. Das ging sich ganz gut so, bis zum Bahnhof Ohlsdorf. Bis dahin kein Problem. Alles reibungslos. Nachdem der Zug zum Stehen kam, ertönte eine etwas gelangweilte Stimme, die ziemlich emotionslos mitteilte, dass die Fahrz hier beendet sei, im gesamten Gebiet keine Züge mehr verkehrten, da irgend jemand in einem Zug die Notbremse betätigt habe. Man möge sich doch nach einer anderen Fahrgelegenheit zum Flughafen umsehen. 

Und dann begann die Panik. Alle Leute suchten zunächst nach Budden und gingen natürlich erst einmal durch den falschen Ausgang. Ein Busfahrer erklärte dann, er fahre zwar in die Nähe des Flughafens, aber auf der anderen Seite des Flughafens halte die Linie, die direkt dort hin fahre. Also setzte sich die gesamte Völkerwanderung in die andere Richtung in Bewegung. Erste Untuhe machte sich breit, Flüche wurden ausgestoßen und Taxis, die nie kamen, gerufen. Der nächste Bus sollte in 20 Minuten kommen und irgendwie beschlich einen das Gefühl, langsam könne es knapp werden. Und da geschah es. Ein Taxi hielt genau vor meinen Füßen, öffnete den Kofferraum und ehe der Fahrer sich versah, schmiss ich meinen Koffer dort hinein und nahm auf dem Beifahrersitz Plstz. Der Fahrer rief noch etwas von Taxishuttle, worauf ich antwortete, der käme gerade richtig. Als der Wagen dann voll war ging es los. Nur etwa 5 - 7 Minuten. Auf der Fahrt habe ich dann nett mit dem türkischstämmigen Fahrer geklönt, der aus Samsun am Schwarzen Meer kommt. Er freute sich, dass ich den Osten der Türkei Hut kenne und schon waren wir auch da. Lange Schlangen von Menschen, die auf die Weiterfshrt vom Flughagen hofften. Nicht wirklich toll. Toll war aber, dass der Fahrer auf meine Frage nach dem Fahrpreis sagte, es handele sich um eine Shuttlefahrt und die ginge aufs Haus. Glück muss man haben. Pünktlich angekommen, angenehme Fahrt und dann noch kostenlos. So könnte es weitergehen. 

Lange musste ich dann im Hamburger Flughafen nicht mehr warten. Da ich einen sehr langen Flug vor mir hatte, nutzte ich die Gelegenheit und bin noch etwas im Abflugterminal spazieren gegangen. Und dann kam der Aufruf zum Boarding. Es ging los. Mein Sitzplatz lag im hinteren Bereich der Maschine, einer 777-300ER , also kam ich beim Boarding zuerst an die Reihe. Das ist ganz gut, weil man dann noch leere Overhead Stauräume hat und dich in Ruhe einrichten kann, bis die anderen Fluggäste kommen. Ich hatte eine Zweiersitzreihe gebucht und irgendwann erschien auch meine Sitznachbarin. Nicht sehr gesprächig. Sie setzte sich ohne ein Wort auf ihren Platz. Schon etwas befremdlich. Nach kurzer Zeit war das Bosrding beendet und ich traute meinen Augen kaum. Die Vierersitzreihe neben mir blieb komplett leer. Nicht lange warten dachte ich und gleich die Stewardess gefragt, ob ich dort sitzen könne. Da die Besatzungen von Emirates sehr freundlich sind, war das natürlich kein Problem und ich machte es mir in der Sitzreihe bequem . Auf Langstreckenflügen, zumal nachts, ist das wie ein Sechser im Lotto. Man kann sich quer über alle Situe legen und tatsächlich schlafen. Und da ich immer Gehörschutz und eine Schlafbrille dabei habe, nie Videos schaue, Musik höre oder Lese, stand nach dem Essen einem kleinen Nickerchen nichts im Wege. Diesmal habe ich eine kleine Ausnahme von der Regel gemacht und meinen Sydney Reiseführer von vorne bis hinten ditchgeschmökert. Das dauerte nicht allzu lang und do ging es dann bald zum Schlafen. Und der Flug verging im Nu. Gegen 00:15 Uhr Dubai Zeit sind wir dann dort gelandet und mein Weg führte mich danach direkt zu dem Terminal zum Abflug nach Sydney. Das hat nicht lange gedauert und schon begann das Boarding erneut. 

Und ihr werdet es nicht glauben. Auch in dieser Maschine, einer A380-800, war wieder eine Viererreihe frei. Und wie sich herausstellte, nicht nur diese, sondern eine ganze Teihe weiterer Sitzreihen war nicht belegt. Ich weiß gar nicht, wie man das dann nennt. Das Lottoglück hatte ich ja bereits beschworen. Zwar setzte sich noch jemand and andere Ende der Reihe. Das tat einem angenehmen Flug, auf dem ich etwa 7 Stunden schlafen konnte, aber keinen Abbruch. So kann Mann 13 stündige Langstreckenflüge überstehen. Und dann um 23:20 der Touch Down in Sydney. Ich war angekommen in Down Under. 

Jetzt noch schnell ins Hotel und dann etwas Schlaf. Und dann wird es Zeit,?die Stadt zu erkunden. Aber dazu mehr in den nächste Tagen. 

Bis denne

Euer  omongkosong