Südostanatolien

Fischer vor Iskenderun

Moin, moin,

nun ist der Urlaub fast vorbei. Morgen früh um 05:10 geht das Flugzeug, also heisst es um 02:30 aufstehen. Das Hotel liegt direkt an der Straße zum Flughafen und bis dort sind es etwa 30 Minuten. Sollte reichen. Obwohl. Ich muss ja noch den Wagen abheben und wer was, was damit für Überraschungen und Zeitverzögerungen verbunden sind. Ich hoffe keine. Die kann ich nun wirklich nicht so früh am Morgen und einem abgehenden Flug gebrauchen. Das Hotel ist nach der tollen Herberge in Malatya ein kleiner Rückschritt. Obwohl man sich bei einem Preis von € 23 nicht beschweren soll. Ist zumindest sauber, wenn auch laut. Liegt direkt an der Schnellstraße und gedämmte Fenster stehen hier nirgends auf der Bauliste. Aber Ohropax ist mein Freund. Die Fahrt von Malatya war wieder atemberaubend. Eine wirklich imposante Landschaft, die ständig im Charakter wechselt. Dazu strahlender Sonnenschein und Temperaturen von 14 - 24 Grad. Wenn man in die Cukurova und das Hattay kommt gibt es auch wieder Bäume auf den Gebirgszügen und schließlich auch Palmen. Da ich noch etwas Zeit hatte, habe ich noch einen Abstecher nach Iskenderun gemacht und die „Füße ins Mittelmeer gehalten“. Die Eltern eines Kollegen kommen dort her und das war ein netter Grund, dort mal vorbeizuschauen. Es ist schon verblüffend, wie die Lage am Wasser das Gefühl einer Stadt prägt. Es kommt tatsächlich so etwas wie ein mediterranes Gefühl auf, was man in Antakya, das nicht am Wasser und landeinwärts liegt, nicht hat. Und die Städte sind nicht weit voneinander entfernt. Von dort bin ich dann Richtung Antakya gefahren, habe eingecheckt und bin nach Antakya etwas essen gefahren. Ich hatte versprochen, vor meiner Heimreise noch einmal bei der freundlichen Türkin, die früher mal in Berlin lebte, vorbeizuschauen. Die Freude war groß und das Tepsi Kebabi vorzüglich. Nun werde ich versuchen zu schlafen, obwohl ich befürchte, dass es nichts wird. Zu früh für mich und man will ja seinen Flug nicht verpassen. Egal. Ich kann ja im Flugzeug schlafen.

Also bis dann

Euer omongkosong